Aus dem Herzen der Kiefer - Für sensible Haut

Sensibel ist die Kiefer nicht. Selbst in rauesten Gegenden und unter extremer Trockenheit gedeiht der Baum mit dem wertvollen Kern prächtig. Doch gerade diese Widerstandskraft ist es, die sensibler Haut helfen kann, mit Umwelteinflüssen und Reizungen gelassener umzugehen. Die Inhaltsstoffe des Kiefernkerns leisten einen natürlichen Beitrag, die Haut ins Gleichgewicht zu bringen und im Gleichgewicht zu halten. Mit ihren stärkenden, schützenden und beruhigenden Eigenschaften machen sie die PinusVital Serie so einzigartig.

Ideal für gereizte und zu Allergie neigender Haut

Ergänzt werden die wertvollen Inhaltsstoffe der Kiefer je nach Produkt durch natürliche Öle und Extrakte, die die Wirkung der Kiefer ergänzen. Bei der Entwicklung wurde stets darauf geachtet, dass die Serie speziell für sensible, zu Allergie neigender Haut geeignet ist.

Aufbau und Funktion der Haut

Die Haut ist mehr als nur eine Hülle, die unseren Körper umschließt. Sie ist das größte Organ und übernimmt vielfältige Funktionen. Neben beispielsweise der Kontaktaufnahme oder dem Temperaturausgleich, schützt die Haut den gesamten Organismus vor Feuchtigkeitsverlust und eindringenden Schadstoffen und hat somit auch eine große Bedeutung am gesamten Stoffwechselvorgang des Körpers. Damit jedoch die Haut diese Vielzahl der Funktionen erfüllen und aufrechterhalten kann, ist nicht nur eine gesunde und vollwertige Ernährung entscheidend. Eine gute Pflege ist mindestens genauso wichtig, ganz besonders dann, wenn die Haut bereits aus dem Gleichgewicht geraten ist. 

Die unterschiedlichen Funktionen der Haut

Betrachtet man den Aufbau der Haut genauer, erkennt man drei Schichten mit unterschiedlichen Funktionen: Die äußerste Hautschicht (Epidermis) ist eine backsteinmauerartige Zellschicht, die an vielen Stellen nur so dünn wie ein Blatt Papier ist. Sie besteht überwiegend aus abgestorbenen, verhornten Hautzellen, die eine widerstandsfähige Schutzbarriere bilden. Da sich stetig Hornschüppchen aus der Schutzbarriere lösen und abgestoßen werden, werden neue Hautzellen benötigt, um den Schutz aufrecht halten zu können. Die Erneuerung beginnt an der Basis der Epidermis. In der sogenannten Keimschicht teilen sich die Hautzellen unaufhörlich und füllen nach und nach die Lücken der Schutzbarriere auf. 30 Tage benötigt die Haut, um sämtliche Zellen der Hornschicht einmal zu erneuern.

Schutzbarriere und Abwehrsystem

Talg und Schweißdrüsen der unteren Hautschichten bilden unentwegt eine Mischung aus Wasser und Fett, um die Hautzellen über mikroskopisch kleine Kanälchen zu versorgen. Diese leicht saure Flüssigkeit bildet auf der Schutzbarriere zusätzlich einen dünnen Film (Säureschutzmantel), der den Körper vor eindringenden Schadstoffen wie Bakterien und Pilzen schützt. Neben den Pigmentzellen (Melanozyten) liegen in der Epidermis auch die sternförmigen Langerhans-Zellen. Die Langerhans-Zellen machen über die Haut eingedrungene Krankheitserreger unschädlich und alarmieren weitere Zellen des Abwehrsystems. In Folge wird in der angrenzenden Hautregion der Lederhautschicht (Dermis) der Durchfluss von Blut und Lymphflüssigkeit gesteigert, was zu einer leichten Rötung führt.

Vom Fühlen und Schutz vor Kälte

Im Vergleich zur dünnen Epidermis ist die Dermis fast dreimal so kräftig. Hierin eingebettet sind zahlreiche Blut- und Lymphgefäße, die für den Nährstofftransport innerhalb der Haut zuständig sind. Für die Elastizität sorgt ein Netzwerk aus zahlreichen Kollagenfasern. Tausende von Nervenfasern, die ebenfalls die Dermis durchziehen, sind für die Wahrnehmung wie Druck, Berührung, Schmerz, Temperatur und Juckreiz zuständig. Die Unterhaut (Subcutis) schließlich besteht vor allem aus Fettgewebe, welches als Kälteschutz und Energiespeicher dient und bis zu mehreren Zentimetern dick sein kann. Das lockere Bindegewebe dieser Hautschicht wird von größeren Nervensträngen und Blutgefäßen durchzogen.  

Sensible Haut

Sensible und empfindliche Haut ist schnell aus dem Gleichgewicht zu bringen und bedarf daher besonderer Aufmerksamkeit bei der Pflege. Ist die Hautschutzbarriere gestört, büßt die Haut ihre Schutzfunktion ein. Schadstoffe und Bakterien können ungehindert in die tieferen Hautschichten eindringen und aktivieren das hauteigene Abwehrsystem. Die Durchblutung des betroffenen Hautareals wird gesteigert und Nervenendungen werden gereizt. Missempfindungen wie Brennen, Jucken und Spannungsgefühl sowie Rötungen können die Folge sein. Ist die Hautschutzbarriere durchlässig, geht der Haut zudem vermehrt Flüssigkeit verloren und die Zellen können nicht mehr ausreichend mit Wasser und Fett versorgt werden. Das Hauptziel der Pflege von sensibler Haut sollte daher sein, die Haut bei der Wiederherstellung der natürlichen Schutzfunktion zu unterstützen und den Feuchtigkeitsverlust auszugleichen.